Am 01.März 1958 wurde ich in Brockhagen geboren im Haus Nr. 229. meiner Eltern.  In Brockhagen bin ich in den Ev. Kindergarten gegangen und anschließend in der Volksschule Brockhagen eingeschult worden. Nach sechs  Jahren auf der Volkschule in Brockhagen, wechselte ich zur Hauptschule nach Steinhagen. (Durch die NRW-Gebiets u. Bildungsreform, aus der die Gemeinde Steinhagen, durch die Eingemeindung der Gemeinden Amshausen, Brockhagen und Steinhagen hervorging, lösten sich die drei Volksschulen der jetzigen drei Ortsteile auf. Aus den Volkschulen sind die Grundschulen und die Hauptschule Steinhagen hervorgegangen).

Im Anschluss besuchte ich die zweijährige kaufmännische Handelsschule in Halle/Westfalen. Danach absolvierte ich eine dreijährige Ausbildung zum Maler u. Lackierer Gesellen im Handwerk. Anschließend leistete ich den Wehrdienst im Panzeraufklärungsbatallion 7 in Augustdorf ab. Nicht nur im Gelände, sondern auch dort  an der Schreibmaschine. 

Im Jahr 1980 habe ich geheiratet.  Zu der Zeit war ich im elterlichen Handwerksbetrieb als Geselle tätig, da mein Vater durch verschiedene Erkrankungen bedingt, Unterstützung brauchte. 1982 habe ich daher schnell die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Bielefeld abgelegt. In der Folgezeit habe ich den Betrieb meiner Eltern übernommen und weitergeführt. 

Als mittlerweile Vater von drei Kindern, bin ich 1984 vom ehemaligen allerersten Steinhagener Bürgermeister Rudi Wolf gebeten worden, für die UWG in Brockhagen zu kandidieren, da ich als Handwerksmeister und Mitglied im Posaunenchor musizierend in Brockhagen allseits bekannt war. 
 
Mein Interesse hat zudem immer der Gesellschaft gegolten und so spielte ich in den 80er und 90er Jahren Handball und Tennis und fuhr Rennrad, habe immer schon sporadisch mit der ganzen Familie am Vereinsleben in Brockhagen und darüber hinaus teilgenommen. Dadurch bin ich auch in den Nachbarkommunen von Steinhagen schon lange bekannt und gut vernetzt.
 
Allerdings standen damals meine Familie und die selbstständige Arbeit im Vordergrund des täglichen Schaffens, so blieb es vorerst bei diesem einmaligen politischen Engagement meinerseits. 
 
Ich wurde 1997 und 2002 nochmals Vater und habe mich dann für die Familie entschieden. Ich wurde 2002 Hausmann, gab also meine selbständige Handwerkstätigkeit auf und seit diesem Zeitpunkt ist meine Ehefrau Isabella Ortega die Haupterwerbstätige in unserer Familie.

Seitdem habe ich mich dann zunehmend ehrenamtlich engagiert. Mein Anspruch war immer etwas zu machen und nicht ausschließlich „nur zu existieren“. Ich habe für einen lokalen Zeitungsverlag Tageszeitungen ausgetragen, lokale Zeitungberichte als freier Mitarbeiter geschrieben und das ein oder andere in dem Gemeindebrief dem „Blick“ , dem Quartalsheft  der evangelischen Kirchengemeinde Brockhagen, als schriftlichen Beitrag verfasst. Zur selben Zeit war ich Mitglied im Presbyterium in Brockhagen. Also viel im Einsatz, manchmal von vier Uhr morgens bis nach 10 Uhr abends. 

Dann kam wieder die Politik ins Spiel. So ab 2007 befand ich mich wieder in den Reihen der UWG-Steinhagen, die bei mir angefragt hatten und als 2009 die Kommunalwahlen anstanden, kandidierte ich für die UWG in Brockhagen im Wahlkreis 16. Das Ergebnis war sehr gut mit 24 %.

Für die UWG gelange ich 2012 in den Gemeinderat der Gemeinde Steinhagen. Dort war ich im Bauausschuss und Schulausschuss vertreten.

Parallel zu meiner politischen Tätigkeit bekleidete ich zeitgleich den Vorsitz des TuS-Brockhagen, dem Sportverein in Brockhagen mit rund 900 Mitgliedern. 2012 habe ich einen Übungsleiterschein beim Kreissportbund gemacht und in Folge dessen, war ich über mehrere Jahre als Trainer im Kinder und Jugendbereich Schwerpunkt Ballsport in Brockhagen tätig. Auch im Bereich der OGS(Offener Ganztag) wie auch an der Grundschule Brockhagen, gab ich Sport-AG-Stunden über mehrere Jahre hinweg. Derzeit bin ich 2. Vorsitzender des TuS-Brockhagen. 

2014 bei der Kommunalwahl, bei der die UWG nicht mehr antrat, wechselte ich zur CDU-Steinhagen. Ich konnte bei dieser Wahl das beste Einzelergebnis in Steinhagen erreichen. Somit zog ich als direkt gewähltes Ratsmitglied in den Rat der Gemeinde ein. Dadurch dass ich meinen Auftrag aus der Wählerschaft  heraus im vollen Umfang wahrnehme, bin ich mittlerweile in allen Ausschüssen präsent, als jetziger Fraktionsvorsitzender der CDU und als deren Bürgermeisterkandidat.
 
Mein Blick in die Gesellschaft hinein, basiert auf diesen vielschichtigen Erfahrungen des breit gestreuten Mitwirkens innerhalb vieler Institutionen, von meiner Kindheit an bis heute. 

Das war immer schon so und hat nun zur Folge, dass ich als Bürgermeisterkandidat von der CDU-Steinhagen nominiert bin.